Nutzung und Realisierung
Die Halle wurde als Stahlrahmenkonstruktion in Rahmenbinderbauweise ausgeführt. Diese Bauweise ermöglicht große stützenfreie Spannweiten, kurze Bauzeiten und eine hohe Wirtschaftlichkeit. Die Gründung erfolgte über Streifen- und Punktfundamente aus Stahlbeton, ergänzt durch eine massiv ausgeführte Industriebodenplatte mit Verschleißschicht, ausgelegt für den täglichen Einsatz von Fahrzeugen und Flurfördertechnik.
Die Gebäudehülle besteht aus einer zweischaligen, gedämmten Fassadenkonstruktion. Horizontal gespannte Stahlkassetten bilden die tragende Innenschale, während die Außenschale aus markanten Aluminium-Wellprofilen besteht. Diese Kombination sorgt für eine langlebige Optik, hohe Wärmedämmung und geringe Wartungsanforderungen. Ergänzend kamen Sandwichpaneele in Teilbereichen zum Einsatz.
Das Dach wurde als Warmdachsystem mit Trapezblech, Dämmung und PVC-Dachabdichtung ausgeführt und zusätzlich mit einer extensiven Dachbegrünung versehen. Diese verbessert das Mikroklima, unterstützt den Regenwasserrückhalt und steigert die Nachhaltigkeit des Gebäudes. Integrierte Lichtbänder sorgen für eine gleichmäßige Tageslichtversorgung im Halleninneren.
Großzügige Sektionaltore, Aluminium-Fensteranlagen sowie ein umlaufendes Vordach ermöglichen eine effiziente Nutzung im täglichen Betrieb. Die befestigten Außenflächen wurden mit Betonsteinpflaster ausgeführt und funktional in das Grundstück integriert.
Mit diesem Projekt zeigt GIESERS BAU einmal mehr seine Kompetenz im modernen Industrie- und Hallenbau: wirtschaftlich geplant, präzise umgesetzt und exakt auf die Anforderungen des Auftraggebers abgestimmt.