Im Mittelpunkt stand der komplette Umbau der bestehenden Rampenanlage. Die vorhandene Anlieferung wurde zurückgebaut, neu strukturiert und mit moderner Umschlagtechnik ausgestattet. Dafür wurden Bestandsbauteile demontiert, Öffnungen angepasst und neue Toranlagen sowie Überladebrücken integriert.
Die Konstruktion basiert auf einer Stahl- und Massivbaukombination: Neue Streifenfundamente aus Stahlbeton C20/25, ergänzende Bodenplatten aus C25/30 mit Stahlmattenbewehrung und Hartstoff-Verschleißschicht sorgen für hohe Belastbarkeit im Schwerlastverkehr. Die neue Betonbodenplatte wurde mit einer widerstandsfähigen Industrieoberfläche ausgeführt, speziell für dauerhafte Stapler- und LKW-Beanspruchung.
Der modernisierte Verladebereich erhielt u.a. hydraulische Überladebrücken mit 60 kN Tragkraft, elektrisch betriebene Sektionaltore aus PU-gedämmten Stahllamellen, Torabdichtungen für energieeffizienten Andock sowie Löschwasserrückhaltungssysteme an den Durchfahrten.
Parallel wurde die Gebäudehülle vollständig überarbeitet. Die Bestandsfassade erhielt eine neue Bekleidung aus bandverzinkten, kunststoffbeschichteten Stahl-Trapezblechen in vertikaler Verlegung. Ergänzt wurde diese durch Aluminium-Fensterelemente mit Isolierverglasung sowie farbbeschichtete Profilrahmen. Ein prägnantes Gestaltungselement bildet das durchgehende „rote Band“, das die Hallen optisch neu strukturiert und den Standort modernisiert.
Auch die Verkehrsflächen wurden neu aufgebaut: Schwerlastgeeignetes Verbundsteinpflaster auf Tragschicht, Entwässerungsrinnen und neu geordnete Zufahrten ermöglichen heute eine deutlich effizientere LKW-Abwicklung.
Durch den Umbau entstand aus einem gewachsenen Bestandsstandort ein funktional optimiertes Logistikzentrum mit moderner Andienung, verbesserter Energieeffizienz und langlebiger Industriegebäudehülle – geplant und realisiert aus einer Hand durch GIESERS BAU.